Lisa Krusche

„Unsere anarchistischen Herzen“ –  Roman

»Lisa Krusche beseelt alles durch ihre starksehnig poetische und quecksilbrig mischfreudige Sprache, und ihr endloser Einfallsreichtum zeigt mir – und den meisten anderen Dichtern deutscher Sprache – wie steinalt und roboterhaft wir inzwischen geworden sind.« Clemens J. Setz

Zwei junge Frauen: Charles und Gwen. Charles muss mit ihren Post-Hippie-Eltern aufs Land ziehen und will da unter keinen Umständen hin. Auf einen Kiosk, eine Palme und das Internet ist zum Glück noch Verlass. Und Gwen? Sie wohnt ganz in der Nähe und führt dort unbemerkt ein wildes, schmutziges Leben, um dem Wohlstand ihrer Eltern zu entkommen. Das Geld, das sie den Jungs aus der Tasche zieht, während sie mit ihnen schläft, spendet sie. Dass die beiden sich kennenlernen, ist definitiv überfällig.

Lisa Krusche erzählt in ihrem Debütroman »Unsere anarchistischen Herzen« von den Zumutungen des gegenwärtigen Lebens. Wie soll man eigentlich rebellieren, wenn sich alles schon verloren anfühlt? Was einem bleibt, ist die Freundschaft. Und die entwickelt eine explosive Kraft.

Mit freundlicher Unterstützung von 

Berlin

Prachtwerk
GanghoferstraĂźe 2
12043 Berlin


23.04.2021 // 19:00 Uhr 
Moderation: n.n.

Das Buch kann erst ab Anfang April geliefert werden. 

Ăśber DIE AUTORIN:

Lisa Krusche, geboren 1990 in Hildesheim, lebt in Braunschweig. Studium der Kunstwissenschaften an der Hochschule fĂĽr Bildende KĂĽnste in Braunschweig (HBK). Veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien, u.a. in „Mindstate Malibu. Kritik ist auch nur eine Form des Eskapismus“. 2019 erhielt sie den Edit Radio Essaypreis. 2020 den Hans-im-GlĂĽck-Preis und den Deutschlandfunk-Preis bei den 44. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. „Unsere anarchistischen Herzen“ ist Lisa Krusches erster Roman. 

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Foto: Charlotte Krusche