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AUSVERKAUFT:
Katharina Köller

„Was ich im Wasser sah“ –  Roman

Der tätowierte Oktopus auf ihrer nunmehr flachen Brust schützt sie vor den Blicken, und zugleich ist er ein Zeichen ihres Triumphs: Denn Klarissa hat gesiegt. Ihre Kräfte kehren langsam wieder zurück, umso fester steht ihr Entschluss: Sie wird sich nichts mehr wegnehmen lassen. Es ist Jahre her, dass sie die Insel verlassen hat. Nun kehrt sie zurück – zurück zur »Schwankenden Weltkugel«, dem Gasthaus auf der Klippe, zurück zu ihrem Vater, dem wortkargen Meister der Fischkunst, zu ihrem gutherzigen Bruder Bill und ihrer Schwester Irina, die an jenem Tag zu ihnen stieß, als Klarissa fast im Meer ertrank. Irina, dieses seltsam-schöne Mädchen mit den kalten Fingern und goldenen Augen, von dem niemand weiß, woher es kam. Doch die Insel hat sich verändert: Fischerboote und Fischmarkt liegen brach, hoch in der Luft rotieren gläserne Windräder, und am Boden tummeln sich zeckenartige, metallene Gebilde, deren Funktion strengster Geheimhaltung unterliegt. Dann aber werden die Inselbewohner vom Großkonzern STARFISH, der über die Insel herrscht und als Vorreiter grüner Energie gilt, aus ihren Wohnungen verdrängt, der Pachtvertrag der »Schwankenden Weltkugel« aufgekündigt, und in ihrer Schwester gehen rätselhafte Veränderungen vor. Das Leben scheint Klarissa erneut bestehlen zu wollen. Doch sie hat eine Ahnung, wo das Epizentrum des Schwankens zu finden ist.

Mit freundlicher Unterstützung von 

Frankfurt am Main

Literaturhaus Frankfurt
Schöne Aussicht 2
60311 Frankfurt am Main


24.09.2021 // 19:30 Uhr 
Moderation: Kristina Koehler

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Über DIE AUTORIN:

Katharina Köller wurde 1984 in Eisenstadt/Österreich geboren. Sie studierte Philosophie und Schauspiel in Wien und arbeitet seit 2011 als Autorin und als Theatermacherin. 2016 gab sie ihr Debüt als Regisseurin und war u. a. Artist in Residence in Portugal und Litauen. Ihre Theatertexte wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem DramatikerInnen-Stipendium des BMUKK. „Was ich im Wasser sah“ ist ihr erster Roman.

 

Foto: Izaquiel Tomé