Das Leseclubfestival musste verschoben werden und findet nun im September statt

Die neuen Termine folgen ab jetzt. Alle aktuellen Infos findest du hier und auf unseren Social Media KanÀlen.

Aktuelle Infos

Juliane Liebert

„lieder an das große nichts“ – Gedichte

An der Schwelle zum Schlaf, unterwegs durch die Großstadt, begegnen wir Nikolai Gogol und Marianne Faithfull, Sockendandys und PartymĂ€dchen, Versehrten und AbgehĂ€ngten, »mit dem gesicht nach unten«, »am broadway an der haltestelle«, »fĂŒr zehn, fĂŒnfzehn minuten wirklich«. Sie sind »der spiele so mĂŒde, selbst die messer haben das stechen satt«. Denn was ist das Herz anderes als »ein muskulöses hohlorgan« – Kraken haben drei davon, wir Menschen: »eine plötzliche angst vor zĂŒgen«.

Mit untrĂŒglichem RhythmusgefĂŒhl und einem Ohr auf der TanzflĂ€che horcht Juliane Liebert in ihren flirrenden Gedichten auf »die einsamen, die lauten, die leichten dinge« und schreibt Verse von solcher Zartheit, dass sogar die Battlerapper getröstet werden. Denn selbst wenn die Erde »immer langsamer rotiert« und die NiagarafĂ€lle »abends abgestellt« werden – »morgens stellt man sie wieder an«.

Mit freundlicher UnterstĂŒtzung von

Berlin

Lettrétage e.V.
Methfesselstraße 23
10965 Berlin

21.09.2021 //19:00 Uhr
Moderation: Tom Bresemann

Über DIE AUTORIN:

Juliane Liebert, geboren 1989 in Halle an der Saale, hat an der UniversitĂ€t der KĂŒnste Berlin studiert und arbeitet als freie Autorin und Journalistin, unter anderem fĂŒr die SĂŒddeutsche Zeitung, Die Zeit und den Spiegel. Sie schreibt Prosa und Lyrik und hat mehrere BĂŒcher veröffentlicht, zuletzt „Hurensöhne! Über die Schönheit und Notwendigkeit des Schimpfens“ (starfruit publications, 2020). Juliane Liebert lebt in Berlin.

Foto: Claude Gerber