Esther Becker

„Wie die Gorillas“ – ¬†Roman

Abnehmen, ohne anderen davon zu erzählen, den Rasierer auf dem Weg in die Schwimmbaddusche verstecken, schminken, als wäre alles von Natur aus so.
In ihrem Deb√ľtroman „Wie die Gorillas“ beschreibt Esther Becker das Erwachsenwerden junger Frauen in einer Gesellschaft, die behauptet, alle k√∂nnten selbst bestimmen. Doch geh√∂rt sich Manches und Anderes nicht. Wo verlaufen die Grenzen zwischen ausgelebter Individualit√§t und den Anstrengungen dazuzugeh√∂ren? Wie soll der K√∂rper aussehen, wie sich benehmen ‚Äď ob beim Sportunterricht, in der Schule, unter Freundinnen oder in Beziehungen? Lustvoll, pointiert, mit viel Humor und mit der Drastik, die es ben√∂tigt, erz√§hlt Becker vom gesellschaftlichen Druck, der auf jungen Frauenk√∂rpern lastet.

Mit freundlicher Unterst√ľtzung von¬†

Frankfurt am Main

Literaturhaus Frankfurt
Schöne Aussicht 2
60311 Frankfurt am Main


23.04.2021 // 19:30 Uhr 
Moderation: Johanna Oechsle 

 

√úber DIE AUTORIN:

Esther Becker, geboren 1980 in Erlangen, lebt als Dramatikerin, Schriftstellerin und Performerin in Berlin. Sie studierte an der Hochschule der K√ľnste Bern und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie ver√∂ffentlichte Texte in diversen Magazinen und Anthologien. Ihre Theatertexte (Verlag Felix Bloch Erben) wurden bereits mehrfach ausgezeichnet und in Deutschland und der Schweiz aufgef√ľhrt. Sie ist Mitglied der Theaterformation bigNOTWENDIGKEIT.

 

Foto: Nane Diehl