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Aktuelle Infos

Carolin Wiedemann

„Zart und frei“¬†–¬† Sachbuch

Es gibt derzeit kaum ein Thema, mit dem sich so viel Hass mobilisieren l√§sst wie mit Genderpolitik. Das Ressentiment reicht vom Spott √ľber das Gendersternchen bis zu den Manifesten rechtsradikaler Terroristen. Carolin Wiedemann zeigt in ihrer eindringlichen Analyse, dass der antifeministische Diskurs ein zentrales Element des politischen Rechtsrucks ist ‚Äď und bis in die politische Linke Sympathisanten hat.

Dagegen hilft keine individualisierte Verweigerung und auch kein neoliberales Durchschlagen, sondern nur kollektive queerfeministische Praxis. Die Autorin stellt neue (antipatriarchale) Beziehungsund Verhaltensweisen wie Co-Parenting und Post-Romantik vor, mit denen schon vielerorts ein zarter Umgang miteinander erprobt wird, der auch jene befreien wird, die noch immer unter Druck stehen, ihre Männlichkeit zu beweisen.

Eine radikale Analyse der Gewalt heutiger patriarchaler Herrschaft, eine Anstiftung zum rebellischen und z√§rtlichen Miteinander und ein Mutmacher f√ľr all jene, die sich seit Langem mit sexistischen Geschlechterverh√§ltnissen auseinandersetzen, sie bek√§mpfen und ihnen im Alltag doch so oft nicht entkommen.

Mit freundlicher Unterst√ľtzung von

 

Göttingen

Deutsches Theater Göttingen
DT-X-Keller
Theaterplatz 11
37073 Göttingen


23.04.2021 // 20:00 Uhr 
Moderation: Charlotte Milsch

 

√úber DIE AUTORIN:

Carolin Wiedemann, 1983 in M√ľnchen geboren, schreibt u. a. f√ľr FAS, analyse & kritik, Spiegel und Missy Magazine √ľber Fragen von Kritik und Emanzipation. In Hamburg und Paris hat sie Journalistik und Soziologie studiert und im Anschluss eine Doktorarbeit zu neuen Formen von Kollektivit√§t und Subversion unter digitalen Bedingungen verfasst, die 2016 mit dem Titel Kritische Kollektivit√§t im Netz erschien.

 

 

Foto: Privat