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Alem Grabovac

„Das achte Kind“ – Roman

— wieder Tickets verfügbar — 

»Ein ganz besonderer deutscher Bildungsroman.« Maxim Biller

Smilja verlässt Ende der 1960er-Jahre ihr kroatisches Heimatdorf, um in Würzburg als Gastarbeiterin in einer Schokoladenfabrik zu arbeiten. Der Traum von einem besseren Leben scheint sich zu erfüllen, als sie den Bosnier Emir kennenlernt und sie kurz darauf schwanger wird. Ihr Sohn Alem wird 1974 geboren, doch Emir, der sich in kriminelle Geschäfte verwickelt hat, muss Hals über Kopf das Land und damit auch die junge Mutter verlassen. Um weiterhin Geld verdienen zu können, trifft Smilja eine folgenschwere Entscheidung: Sie gibt ihren sechs Wochen alten Säugling in eine deutsche Pflegefamilie. Die Behrens, Eltern von sieben eigenen Kindern, nehmen Alem als achtes Kind auf. Alem wächst in den nächsten zwei Jahrzehnten zwischen Welten auf, die unterschiedlicher nicht sein könnten: die scheinbar heile bürgerliche Familie in der schwäbischen Provinz und das triste Arbeitermilieu seiner Mutter im Frankfurter Bahnhofsviertel. „Das achte Kind“ ist die Geschichte eines Heranwachsens zwischen den Extremen, einnehmend vor dem Hintergrund europäischer und bundesdeutscher Geschichte erzählt.

Mit freundlicher Unterstützung von 

Bonn

Brotfabrik Bonn
Kreuzstraße 16
53225 Bonn


17.09.2021 // 19:30 Uhr
Moderation: Anna Valerius

Über DEN AUTOR:

Alem Grabovac, 1974 in Würzburg geboren. Mutter Kroatin. Vater Bosnier. Er hat in München, London und Berlin Soziologie, Politologie und Psychologie studiert und lebt mit seiner Familie in Berlin. Als freier Autor schreibt er unter anderem für Die Zeit, Welt, taz.

Foto: Paula Winkler